Kennziffern für den Zeitbedarf von Berufsbeistandspersonen in der Arbeit mit schutz- und hilfebedürftigen Menschen

Der SVBB kommt 2012 in einer wissen­schaft­lichen Studie am Beispiel von Biel (BE) zum Schluss, dass eine Berufs­beistands­person im Erwach­se­nen­schutz mit einem An­stellungsgrad von 100% und einer administrativen Unter­stützung von 100% maximal 70 Fälle pro Jahr führen kann. Werden ausschliess­lich kindes­schutz­recht­liche Mandate geführt, so ist die Fall­ober­grenze um ein Drittel auf maximal 45 Fälle zu reduzieren.

Erlauben es die Arbeit­gebenden von Berufs­beistands­personen nicht, dass diese wegen fehlenden Kapazitäten die Annahme von neuen Fällen ablehnen, so ver­letzen sie die ihnen gegen­über ihren arbeit­nehmenden Berufs­bei­stands­personen auf­er­legten gesetzlichen Fürsorgepflichten!

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Zeitbedarf von Berufsbeistandspersonen in der Arbeit mit schutz- und hilfebedürftigen Menschen im Kindes- und Erwachsenenschutz